Samstag, 31. Oktober 2020
Notruf: 112

Vier Einsätze am ersten Wochenende im Oktober

Vier Einsätze brachte das erste Wochenende im Oktober mit sich – je zwei Mal klingelte am Samstag und Sonntag unser Alarmgong.

Im Bereich Schwarzhölzl meldete ein Anrufer Hilferufe aus der Nachbarwohnung, eine Person befand sich in einer medizinischen Notlage und konnte die Wohnung nicht mehr selbstständig öffnen. Unsere Helfer rückten mit Sperrwerkzeug an und machten diese kurzerhand zugänglich. Der Rettungsdienst kümmerte sich im weiteren Verlauf um den Patienten.

Gegen 17:30 ereignete sich im Kreuzungsbereich Bajuwarenstraße / Münchner Straße ein Verkehrsunfall. Die Unfallstelle wurde durch unsere Einsatzkräfte entsprechend abgesichert und der Brandschutz sichergestellt. Nach dem Abtransport der verunfallten Fahrzeuge wurde die Gefahrenstelle noch kurzerhand gereinigt. Rund zwei Stunden waren unsere Helfer mit den Arbeiten vor Ort gebunden.

Am Sonntagmittag wurden wir vom Rettungsdienst für eine Patientenrettung mit der Drehleiter angefordert. Um verletzte Personen möglichst schonend auf Erdgleiche zu verbringen, rückt die Drehleiter desöfteren unterstützend für Einsätze dieser Art mit an. Nach der Vorbereitung und Versorgung durch die Kollegen wurde der Patient mit der Rettungstrage auf dem Korb unserer Leiter auf Erdgleiche verbracht und im Anschluss übergeben.

In den Abendstunden wurde in der Münchner Straße ein brennender Müllcontainer gemeldet – unmittelbar angrenzend an die Karlsfelder Meile. Diese Meldung bestätige sich unmittelbar nach dem Eintreffen, deutliche Rauchschwaden waren auf der Gebäuderückseite bereits sichtbar. Die betroffene Kartonpresse wurde kurzerhand durch einen Atemschutztrupp unter Vornahme des Schnellangriffsrohres kontrolliert abgelöscht und im weiteren Verlauf mit einem Schaum-/Wassergemisch überzogen. Das Brandgut wurde nach Abschluss der Löscharbeiten mithilfe der Wärmebildkamera auf verbleibende Glutnester abgesucht, die Einsatzstelle nach den Aufräumarbeiten an die Polizei übergeben. Nach rund einer Stunde konnten wir wieder in das Gerätehaus abrücken.