Wer wir sind

Geschichte der Feuerwehr Karlsfeld

1992 - heute: Fortlaufende Modernisierung

2025

Markus Püschel wird 1.Vorstand

Im Rahmen der Jahreshauptversammlung 2025, wird Markus Püschel zum 1. Vorstand gewählt und löst damit Jürgen Conk ab. 

2019

Jürgen Conk erneut zum Vorsitzenden gewählt

Nach dem krankheitsbedingten Rücktritt von Marco Ebert kehrte Jürgen Conk als 1. Vorsitzender zurück und wurde im Rahmen der Fahrzeugweihe eines neuen Kommandowagens wiedergewählt.

2016

Michael Peschke wird Kommandant

Michael Peschke übernahm das Amt von Wolfgang Faltermeier, der über zwei Jahrzehnte die Wehr geleitet hatte.

2012

Wechselladerfahrzeug und Abrollbehälter

Am 17. April wurde ein neues Wechselladerfahrzeug mit Sonderlöschmittelcontainer in Betrieb genommen. Später folgte ein Abrollbehälter „Bahn“ mit umfangreicher technischer Ausstattung.

2007

Anschaffung HLF 20/16

Ein neues Hilfeleistungslöschfahrzeug ersetzte das LF 8/TS sowie ein Tanklöschfahrzeug.

1995 – 2000

Erweiterung der Ausrüstung

Ein Löschgruppenfahrzeug LF 16/12, ein Motorboot mit 40-PS-Motor, eine neue Drehleiter DLK 23/12, ein Verkehrssicherungsanhänger, ein Mercedes Sprinter als MZF und ein Einsatzleitwagen Audi A6 wurden in Dienst gestellt.

1992 – 1994

Neubau des Feuerwehrhauses

Aufgrund des gestiegenen Raumbedarfs wurde 1992 der Spatenstich für ein neues Feuerwehrhaus an der Ecke Falkenstraße / Bajuwarenstraße gesetzt. Im Oktober 1992 war Richtfest, die feierliche Einweihung erfolgte am 15. Juli 1994. Das Haus bietet zwölf Fahrzeugplätze, eine Waschhalle, Werkstätten und einen 23 Meter hohen Schlauchturm.

1945 - 1986: Wiederaufbau und Umstrukturierung

1986

Neuer Rüstwagen

Ein moderner Rüstwagen RW 2 ersetzte den alten Opel-Blitz aus dem Jahr 1957, der zwischenzeitlich für Ölwehreinsätze umgerüstet worden war.

1973 – 1982

Technischer Ausbau

Neben Tanklöschfahrzeugen und Löschgruppenfahrzeugen wurden ein Schlauchboot, ein Funkalarmsystem, ein Mehrzweckfahrzeug (VW-Bus) sowie ein Schaum-Wasser-Werfer auf Anhänger beschafft.

1971

Günter Märkl wird Kommandant

Günter Märkl übernahm die Leitung der Feuerwehr und leitete eine technische Umstrukturierung hin zur modernen Einsatzorganisation ein.

1970

Neue Drehleiter

Für die in der Rathausstraße errichteten Hochhäuser wurde eine 30 Meter lange Magirus-Drehleiter angeschafft. Das Feuerwehrhaus wurde entsprechend erweitert.

1967

Einführung der Atemschutzausrüstung

Mit der Anschaffung zweier Tanklöschfahrzeuge auf UNIMOG-Fahrgestell wurde auch erstmals Atemschutzausrüstung eingeführt.

1966

Neues Feuerwehrhaus

Aufgrund gestiegener Anforderungen wurde ein neues Feuerwehrhaus an der Falkenstraße errichtet. Die Einweihung erfolgte am 26. November 1966 unter Kommandant Augustin Freis jun. und dem Vorsitzenden Josef Eberle.

1957

Erstes Löschfahrzeug

Ein Löschgruppenfahrzeug LF 8 vom Typ Opel-Blitz wurde angeschafft und durch Pfarrer Mühlhauser gesegnet.

1955

50-jähriges Fahnenjubiläum

Das Jubiläum hätte 1954 stattfinden sollen, musste aber wegen schlechten Wetters auf 1955 verschoben werden. Zu dieser Zeit war Ludwig Freis 1. Vorsitzender, später übernahm Josef Eberle.

1945

Wiederaufbau nach dem Krieg

Nach dem Zweiten Weltkrieg übernahm erneut Augustin Freis den Wiederaufbau der Feuerwehr. Vorhandene Geräte wurden sortiert, Übungen aufgenommen und erste Neuanschaffungen vorgenommen.

1914 - 1944: Während den Weltkriegen

1944

Luftangriffe auf Karlsfeld

Im Jahr 1944 fielen über 360 Brand- und Sprengbomben auf Karlsfeld. Die Feuerwehr hatte zahlreiche Einsätze im gesamten Gemeindegebiet.

1942

Gründung einer Frauenfeuerwehr

Wegen zunehmender Einberufungen wurde eine Frauenfeuerwehr unter Leitung von Augustin Freis aufgestellt.

1935

Werkfeuerwehr und Motorspritze

Die Firma Sport-Berger beschaffte in Kooperation mit der Gemeinde die erste Motorspritze für Karlsfeld und gründete den Löschzug II, der als Werkfeuerwehr fungierte und der Freiwilligen Feuerwehr Karlsfeld unterstand.

1934

Anschaffung der heutigen Fahne

Die neue Fahne wurde gemeinsam mit dem Patenverein Ludwigsfeld geweiht und während des Krieges heimlich im Stadl der Familie Freis versteckt.

1933

Umstrukturierung unter NS-Regime

Mit der Machtübernahme der Nationalsozialisten wurde der Feuerwehrverein aufgelöst und in eine Feuerschutzpolizei umgewandelt. Vereinsfahnen wurden verboten.

1927

Kommandant Augustin Freis

Augustin Freis wurde Kommandant der Feuerwehr Karlsfeld.

1914 – 1918

Erster Weltkrieg

Der Ausbruch des Ersten Weltkriegs brachte eine starke Reduktion der aktiven Mannschaft. Nur 20 Männer standen im Dienst, darunter zwei Kommandanten, fünf Steiger, zwölf Spritzenmänner und ein Hornist.

1862 - 1909: Die Gründerjahre

1909

Neuer Kommandant

Peter Schwertfirm wurde Kommandant. Unter seiner Führung entwickelte sich ein aktives Vereinsleben.

1908

Offizielle Anerkennung

Die Feuerwehr Karlsfeld wurde am 26. Dezember 1908 offiziell als zweite Kompanie des Feuerwehrverbands Augustenfeld anerkannt.

1904

Feuerwehrverband Augustenfeld

Die Gemeinde Augustenfeld, zu der Karlsfeld damals gehörte, gründete einen Feuerwehrverband. Eine Standarte und eine pferdegezogene Saug- und Druckspritze wurden angeschafft. Die Alarmierung erfolgte über einen Hornisten und ein Sturmglöckchen an der Ludl-Kapelle.

1900

Erstes Feuerwehrhaus

Mit zunehmender Ausrüstung wurde das Platzangebot beim Freis-Anwesen zu knapp. Auf dem heutigen Gelände des Bürgerhauses wurde ein Feuerwehrrequisitenhaus errichtet, das Raum für regelmäßige Übungen bot.

1884

Kommandantenwechsel

Georg Freis übernahm das Amt des Kommandanten von seinem Vater Michael Freis.

1883

Erste große Anschaffung

Die Feuerwehr schaffte eine Saug- und Druckspritze an, gefertigt von der Königlichen Hoflöschmaschinenfabrik D. Kirchmayer & Sohn. Diese ist heute noch im Feuerwehrmuseum erhalten und wird bei Festumzügen von der Jugendfeuerwehr präsentiert.

1862

Gründung der Feuerwehr Karlsfeld

Im Jahr 1862 gründeten engagierte Bürger im Haus der Familie Freis die Freiwillige Feuerwehr Karlsfeld. Michael Freis wurde zum ersten Kommandanten gewählt. Die Ausrüstung bestand damals aus einfachen Mitteln wie Wassereimern, Feuerleitern, Feuerpatschen, Einreißhaken sowie Helmen und Gurten. Untergebracht war das Gerät in einem Anbau an das Backhäusl der Familie Freis.